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Was ist
das?
Wasser veränderte schon immer diese Welt. Schauen Sie sich
einen Fluss an. Durch die Kräfte der Strömung und durch das mitgerissene
Geröll und Sand bahnt sich das Wasser seinen eigenen Weg, wenn es der
Mensch zulässt. Besonders eindrucksvoll können Sie dies zum Beispiel an der
Breitachklamm bei Oberstdorf sehen. Im Verlauf von tausenden von Jahren hat
sich hier das Wasser durch den Fels geschliffen.
Dies ist das Grundprinzip
der Wasserstrahltechnik.
Da wir aber heute glauben keine
Zeit mehr zu haben und alles schnell gehen muss, haben sich Zeitgenossen
die dieser Religion angehören, hingesetzt und überlegt wie man dieses
Verfahren etwas schneller machen kann. Es wurden Hochdruckpumpen gebaut
und zuerst im Bergbau eingesetzt. Diese Methode wurde dann
weiterentwickelt um neue Materialien und Verbundstoffe speziell für die
Raum- und Luftfahrt schneiden zu können. In den letzten Jahren wurde
dieses Verfahren verfeinert und optimiert, um die Leistungen und
Einsatzmöglichkeiten zu erweitern.
Man arbeitet heute mit einem
Druck bis zu 3800 bar, das Wasser hat eine Geschwindigkeit von über
zweifacher Schallgeschwindigkeit! Außerdem wird für „harte“ Materialien
Schneidsand beigemengt.
Das Wasser und der Sand wird durch eine
feine Düse gedrückt und es entsteht ein dünner Strahl der nahezu alles
durchdringen kann. Mit diesem Strahl, kann man in jede Richtung schneiden
(zweidimensional) und durch die Computersteuerung sind komplizierte
und exakte Schnittführungen möglich.
Ich möchte aber gleich allen die mit
dem Computer nichts am Hut haben die Angst nehmen. Sie können mir auch
einfach sagen oder zeigen was Sie geschnitten haben möchten!
Für die
Computerfachleute, ich arbeite mit AutoCAD und CorelDraw außerdem kann ich
alle gängigen Dateiformate
verarbeiten.
Wo sind die Grenzen?
Es gibt natürlich auch Grenzen und Nachteile beim Wasserstrahlschneiden. Da
es sich um ein „weiches“ Werkzeug handelt, hängt der Strahl beim Austritt
aus dem Material etwas nach. Dieser Effekt ist abhängig von der
Vorschubgeschwindigkeit und der Materialdicke. Auswirkungen hat dies vor allem
bei engen Radien und Kurven, man kann das aber auf ein Minimum reduzieren. Die
Sauberkeit der Schnittfläche ist ebenfalls abhängig von der
Vorschubgeschwindigkeit und der Sandmenge. Da der Strahl rund ist (ca. 0,8mm
Ø)
haben Innenecken einen kleinen Radius (ca. 0,4 mm). Die Schnittgenauigkeit ist
auch begrenzt, da der Strahl je weiter er sich vom Düsenaustritt entfernt,
breiter wird. Die Schnittgenauigkeit liegt bei +/- 0,1 bis 0,2 mm.
| Weitere
Grenzen sind: |
Materialdicke bis 80mm |
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Schneidebereich 1600 x 2450
mm |
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Auflagetischgröße
2500 x 3250 mm |
| Ebenfalls kann ich nur zweidimensional schneiden und der
Schnitt geht immer ganz durch das Material. Ferner sollte man berücksichtigen,
dass das Material auch nass wird. |
Wie teuer ist das?
Der
Preis ist abhängig von der Menge, Geometrie, Material, Schnittqualität u.
ä., deshalb kann ich nicht pauschal irgendeinen Meterpreis nennen, da so
viele Faktoren berücksichtigt werden müssen. Aber in vielen Fällen ist das
Wasserstrahlschneiden im Vergleich zu anderen Verfahren sehr günstig!
Wenn Sie
wissen wollen, was es kostet, fragen Sie mich einfach, ich mache Ihnen gerne
ein Angebot.
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